Honduras

Republik Honduras - Republica de Honduras in Mittelamerika.

Staat: Präsidiale Republik, Staatsoberhaupt und Regierungschef ist der Präsident.

Hauptstadt: Tegucigalpa (900.000 Einwohner).

Verwaltungsbezirke in Honduras [ departamentos ]: Atlantida, Choluteca, Colon, Comayagua, Copan, Cortes, El Paraiso, Francisco Morazan, Gracias a Dios, Intibuca, Islas de la Bahia, La Paz, Lempira, Ocotepeque, Olancho, Santa Barbara, Valle, Yoro
 

Lage: Im zentralen Mittelamerika. Honduras grenzt im Osten und Südosten an Nicaragua, im Süden an El Salvador, im Westen an Guatemala, im Norden an die Karibik und im Süden an den Pazifischen Ozean. Die Küstenlänge beträgt auf der Karibikseite rund 880 Kilometer, auf der Pazifikseite auf etwa 150 Kilometer. 

Fläche: 112.376 km², damit etwa eineinhalb Mal so groß wie Bayern.

Naturraum: Tropischer Regenwald und traumhafte Karibikinseln, Piratenbuchten und Palmenstrände, stille Indiodörfer und altkoloniale Festungen der Konquistadoren, dazu die weltbekannten Mayaruinen von Copán: Kontrastreich und touristisch unbefleckt zeigt sich das Reiseland Honduras, das vor vier Jahren durch den Hurrikan "Mitch" schwer gebeutelt und in seiner Entwicklung weit zurückgeworfen wurde. Dabei galt das an Karibik und Pazifik stoßende Land ohnehin als eines der ärmsten Lateinamerikas. Den Reichtum hatten längst andere abgeschöpft: die Spanier während der Kolonialzeit in den Gold- und Silberminen, die internationalen Handelsgesellschaften und Großgrundbesitzer im 19. und 20. Jahrhundert auf Bananen-, Ananas- und Kaffeeplantagen. Wer durch Honduras tourt, muss wissen, auf was er sich einlässt. In den seltensten Fällen braucht man nach Luxushotels Ausschau zu halten und auf einen reibungslosen organisatorischen Reiseablauf zu hoffen. Außerdem sollte man stets Trinkvorrat und Taschenlampe zur Hand haben - der Wasser- und Stromausfälle wegen. Eine breite Küstenzone an der Karibikseite (Golf von Honduras), eine schmale Küstenzone an der Pazifikseite (Golf von Fonseca). Große Tiefebenen an der Karibikküste; dieser sind die Islas de la Bahía (Roatán, Utila, Guanaja) und die Cayos Cochinos vorgelagert. Im Zentrum und Westen des Landes mittlere Gebirgszonen mit Höhen zwischen 1.000 und 1.800 Metern, dazwischen Talbecken und Hochebenen. In den fruchtbaren Hochtälern der Landesmitte - dazu zählen die Gebiete um San Pedro Sula und Tegucigalpa - leben die meisten Menschen. Im Nordosten und Osten liegen die weiten Flussdeltas von Río Patuca und Río Coco (der mit 725 Kilometern längste Fluss des Landes) sowie die Sümpfe und Lagunen der Mosquitia. Der von Busch- und Weideland geprägte Süden des Landes ist vergleichsweise flach.
 

Höchste Erhebung: Cerro de Celaque (2.827 Meter).


Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen
Für die Einreise von maximal 30 Tagen (für Deutsche: 90 Tage) ist nur der gültige Reisepass erforderlich, der noch mindestens sechs Monate Gültigkeit besitzen muss. In den Pass wird - gegen geringe Gebühr - eine Touristenkarte geheftet, die man aufbewahren muss und die bei der Ausreise entnommen wird.
 

Klima und Reisezeit
Die einzigen beiden Jahreszeiten werden durch die Regenzeit (Mai bis Oktober / November) und die Trockenzeit (November / Dezember bis April / Mai) bestimmt. Abgesehen von den höheren Bergregionen dominiert ganzjährig ein warmes, tropisches Klima. In den meisten Landesteilen sorgt der Nordostpassat für Niederschläge. Im Norden und Nordosten fallen 2.500 mm Niederschlag pro Jahr, in den restlichen Landesteilen in der Regel zwischen 900 und 2.000 mm. Beste Reisezeit: die niederschlagsärmeren Monate.

Geld
Landeswährung ist der nach dem gleichnamigen Indígenaführer benannte Lempira, der den spanischen Konquistadoren tapfer entgegentrat. 1 Lempira = 100 Centavos, 1 US$ entspricht gegenwärtig rund 17 Lempira. Reisende sollten einen gewissen Vorrat an US-Dollar in bar mitbringen (am besten "kleine" Scheine) sowie ebenfalls in US-Dollar ausgestellte Reiseschecks. Bekannte Kreditkarten wie Visa und MasterCard werden in steigendem Maße in Hotels, Geschäften, Restaurants und Reisebüros akzeptiert. Dabei gibt es jedoch einen Haken: In der Regel wird für die Bezahlung mit der Kreditkarte ein zusätzlicher Aufschlag um die 8 % erhoben.

Bevölkerung: 5,5 Mio. Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von rund 49 Einwohner pro km² entspricht. Das Bevölkerungswachstum ist äußerst hoch und beläuft sich auf 2,9 % pro Jahr. Die Bevölkerung setzt sich wie folgt zusammen: 89 % Mestizen , 7 % Indígenas, 2 % Schwarze, 1,5 % Weiße, kleinere Gruppen. Zu den wichtigsten eingeborenen Ethnien zählen die Chortís, Lencas, Misquitos, Pech, Tawahkas und Tolupanes sowie - als weitere Bevölkerungsgruppe - die Schwarzen (Garífunas).


Sprachen: Spanisch (Amtssprache), Englisch, Sprachen und Dialekte der Indígenas.


Religion: 85 % Katholiken, 10 % Protestanten, kleinere Religionsgemeinschaften.


Verkehr: Die Carretera Interamericana, die "Traumstraße der Welt", führt durch den Süden des Landes und verbindet El Salvador mit Nicaragua. Gut ausgebaut ist das Bussystem. Der Osten des Landes (Mosquitia) ist per Flugzeug oder Boot erreichbar, doch während der Regenzeit sind viele Gebiete überhaupt nicht passierbar. Wichtigste Seehäfen sind Puerto Cortés an der Karibik- und San Lorenzo an der Pazifikküste. Wichtige Flughäfen in San Pedro Sula, Tegucigalpa, La Ceiba und Roatán (Islas de la Bahía).


Wirtschaft: Honduras ist ein Agrarland. Das Bruttoinlandsprodukt verteilt sich wie folgt: 53 % Dienstleistung, 24 % Industrie und 23 % Landwirtschaft. Demgegenüber sind rund 48 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft, 34 % im Dienstleistungsgewerbe und 18 % in der Industrie tätig. Hauptexportprodukte sind Bananen (schwere Einbußen durch den Hurrikan "Mitch"), Kaffee, Blei und Zink, während vorrangig Maschinen, Chemieprodukte und bearbeitete Waren geliefert werden. Haupthandelspartner sind die USA, Japan, Deutschland und Venezuela. In der Landwirtschaft werden neben Bananen und Kaffee auch Zuckerrohr, Baumwolle und Zitrusfrüchte angebaut. Bedeutsame Viehwirtschaft. Mit Öko- und Ethnotourismus strebt der Wirtschaftszweig Tourismus neue Märkte an, doch in einem bettelarmen Land wie diesem fehlen Mittel für griffige PR-Kampagnen.
 

 

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